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Lanzarote

Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf Lanzarote

Eine fremde, bizarre und dem Mond ähnliche Landschaft präsentiert sich den Besuchern auf Lanzarote. Durch das Feuer der Erde wurde diese spröde Schönheit von Lanzarote geschaffen. Die unzähligen Vulkanausbrüche im 17.Jahrhundert haben ihre Spuren in der Naturlandschaft hinterlassen. So gibt es vor allem viel schwarze Lavamasse und kaum Bäume und Grünflächen auf der Kanareninsel.

Nur 125 km ist Lanzarote von dem afrikanischen Festland entfernt. Die am weitesten nordöstlich gelegene Insel des Archipels hat eine Gesamtfläche von 795 km² und ist somit die viertgrößte Insel der Kanaren.

Kaum jemand der Lanzarote besucht, bleibt von der Insel unbeeindruckt. Während manche, die einmal auf Lanzarote waren, Jahr für Jahr wieder kommen, sind andere Besucher über die raue, steinige und von quellender Lava dominierten Landschaft erschrocken. Das unter der Insel immer noch der Vulkan brodelt, wenn im Moment auch nur auf spärlicher Flamme, merkt man immer noch.

Das Herbe und Spröde, das Lanzarote ausstrahlt, ist neben Sonne, Strand und Meer der Hauptgrund für viele Touristen ihren Urlaub auf der Insel zu verbringen. Das Wechselspiel von Feuer und Wasser betört die Sinne der Urlauber, denn Lanzarote ist trotz seiner eher vulkanischen Landschaft auch eine Badeinsel.

Im Gegensatz zu der kanarischen Insel Fuerteventura lebt die Bevölkerung Lanzarotes nicht nur ausschließlich vom Tourismus. Außer der Fischerei ist die Landwirtschaft eine der Haupteinnahmequellen für die Bewohner. In keinem anderen land wird der Wein auf solch eine Weise wie auf Lanzarote angebaut. In von kleinen Mäuerchen umgebenen Schlacketrichtern werden die Weinreben angepflanzt. Für die notwendige Bewässerung der Reben sorgt der Morgentau, welcher sich in den Schlacketrichtern sammelt.

Auch wenn sich die Insel von Norden nach Süden circa 60 km und von Westen noch Osten etwa 20 km auseinander dehnt, hat Lanzarote vielfältige Landschaftsformen zu bieten.

Wo einst das Inferno der Vulkanausbrüche begann, im Westen von Lanzarote, erstreckt sich eine endlos erscheinende Schlacke- und Aschelandschaft. Heute ist diese Gegend um Montañas del Fuego, der gleichnamige National Park Lanzarotes.

Der von den Touristen durch seine goldenen Traumstrände beliebte Süden ist aufgrund seiner sehr trockenen Landschaft nur sehr dünn besiedelt. Dagegen erscheinen die drei kleinen Eilande La Graciosa, Montaña Clara und Alegranza, im Norden von Lanzarote, wie bunte Farbtupfer, die Gott bei der Erschaffung von Lanzarote dahin gemalt hat. Die weit bekannten und kuriosen Weinanbaugebiete um La Geria verzaubern die Inselmitte von Lanzarote.

Mit dieser eindrucksvollen Landschaft und den herben Charme der Einheimischen, ist Lanzarote nicht umsonst eine der beliebtesten Urlaubsinsel der Kanaren. Die jährlich 1,5 Millionen Besucher können dies nur bestätigen.
 
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