| Costa del Sol |
 |
 |
 |
Ferienwohnungen und Ferienhäuser an der Costa del Sol Die spanische Costa del Sol ist als eine der beliebtesten Ziele des Massentourismus bekannt geworden. Sie erstreckt sich über eine Länge von 300 Kilometern, beginnend bei der Straße von Gibraltar über die Mittelmeerstrände der andalusischen Provinzen Málaga, Cádiz und Granada. Das subtropische Klima mit seinen 320 Sonnentagen, schöne Sandstrände und die geschützte Lage, waren bestimmt einige der Gründe hierfür.
In der Goldgräberstimmung des Tourismusbooms der sechziger Jahre schossen, ohne jedes Augenmaß und Ästhetik, Betonklötze wie Pilze aus dem Boden. Als Beispiel, für die Bausünden dieser Zeit, sei hier mal Torremolinos exemplarisch erwähnt. Inzwischen wird versucht, das Bild positiver zu gestalten. Es wurden Umgehungsstraßen im großen Stil gebaut, die den Küstenstreifen beruhigen sollen. Weitgehende Um- und Rückbauten wurden durchgeführt und Promenaden und Parks werden von Aufräumkommandos durchkämmt. Das Klischee und die Vorurteile, gegenüber den damaligen Fehlentwicklungen, werden aber nur schwerlich zu revidieren sein, auch, wenn sogar versucht wurde, durch Umbenennung ganzer Abschnitte der Costa del Sol, dies Vergessen zu machen. So heißt nun der Küstenabschnitt bei Grenada Costa Tropical und bei Almeria Costa del Almería.
Bekannt ist diese Region aber nicht nur für den Billig- und Pauschaltourismus. So gibt es in den Medien häufig Beiträge über Marbella, das ein beliebter Treffpunkt des Jetsets ist. Natürlich existieren auch kulturelle Highlights. Im benachbarten San Pedro de Alcántara lassen sich antike Mosaike und Thermalbäder sowie Überreste einer frühchristlichen Basilika aus dem 4. Jahrhundert bestaunen. An der Costa del Sol, wie auch im ganzen Süden Spaniens, sind die Spuren der Bewohner längst vergangener Epochen zu finden. So lebten hier Phönizier, Griechen, Karthager, Römer, Westgoten, Mauren und Christen.
Wem das alles nicht genügt und dem der schöne Sandstrand zu langweilig wird, dem sei ein Ausflug ins Hinterland empfohlen. Hier führen Haarnadelkurven durch eine wildromantische Bergwelt und mischt sich die Natur Afrikas mit der Europäischen. Hier leben noch Luchse und brüten Königsadler. Auch der Anblick von Sonnenblumenfeldern und Ölbaumplantagen, abertausenden rastenden Zugvögeln sowie der halbwilden Pferde, dürfte bleibende Eindrücke hinterlassen.
|