Gastronomie

Essen in Schottland

Wer Schottland kennen lernen möchte, sollte sich nicht nur auf Besichtigungen von Burgen, Schlössern und Museen beschränken, sondern sich auch mit der traditionellen, schottischen Küche befassen und sie natürlich auch ausprobieren. Jede schottische Region bietet eigene Spezialitäten an. So ist in Arbroath der geräucherte Schellfisch eine Delikatesse, während sich in Loch Fyne die Austernliebhaber treffen. Besonders exquisite Käsespezialitäten kommen aus Orkney und die deftigen Angus- Steaks stammen von den weltberühmten Aberdeen- Angus- Rindern, die beste Fleischqualität garantieren. Zu allem wird natürlich der echte Scotch Whisky genossen.

Das Nationalgericht in Schottland ist Scotch- Haggis. Die Innereien eines Schafes werden klein gehackt, mit Gewürzen pikant abgeschmeckt, mit Hafermehl und Nierenfett vermengt und in einer gut gereinigten, vorbereiteten Magenhülle gegart. Serviert wird das Gericht mit Steckrüben und Kartoffeln.

Zu jeder Teezeit werden die leckeren und abwechslungsreich gefüllten Gebäckteilchen, die Scones, angeboten.

Scones

Zutaten:
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220g Mehl, 25g Butter, 1/2 Teelöffel Backpulver, 1 Prise Salz, 200ml Buttermilch, ein wenig Milch oder Eigelb zum Bestreichen. Für die Füllung werden 1 Becher Sahne und Erdbeerkonfitüre benötigt. Scones schmecken aber auch mit Pflaumenmus oder Orangenmarmelade.

Zubereitung:
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Das Mehl wird mit dem Salz und dem Backpulver in eine Rührschüssel gegeben und miteinander vermengt. Nun wird die Butter in Flöckchen auf der Masse verteilt und mit der Buttermilch zu einem glatten Teig verrührt. Ca. 15 Minuten muss der Teig im Kühlschrank stehen und ruhen. In dieser Zeit wird der Backofen auf 220° vorgeheizt.

Anschließend wird der Teig auf einer mit Mehl bestreuten Fläche ausgerollt (ca. 1 1/2cm dick). Nun werden, mit Hilfe einer Tasse oder eines Glases, runde Teigstücke ausgestochen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gesetzt und mit Milch oder Eigelb bestrichen. Bei 180°- 200° werden sie hellbraun gebacken. Die Füllung der Scones besteht aus Sahne und Erdbeerkonfitüre. Die warmen Scones werden gern zum Tee gereicht.


Das schottische Frühstück ist deftig und sättigend. Zunächst einmal steht immer Porridge bereit. Das ist ein salziger Hafermehlbrei, den die Schotten fast immer essen können. Auch findet man gebratenen Speck und Schinken, Würstchen, Spiegeleier und gekochte Eier aber auch gegrillte Tomaten, weiße Bohnen in Tomatensoße, Pilze, Heringe und Räucherforelle auf dem Frühstückstisch. Orangenmarmelade und Toast ergänzen das Frühstücksangebot.

Wer so deftig und ausgiebig in den Tag startet, begnügt sich in der Mittagszeit, aus Appetitmangel, gern mit einer Kleinigkeit. Mittags, zwischen 12Uhr und 14Uhr, reichen dem Schotten Kleinigkeiten. Das kann eine selbst gemachte Suppe mit Möhren, Koriander, mit Huhn oder mit Fisch sein oder auch ein schnelles Sandwich „auf der Hand“.

Die direkte Nähe zum Meer bestimmt größtenteils die schottische Küche. Auf dem Speiseplan steht deshalb stets frischer Fisch, und zwar in vielen Variationen. Er ist sehr schmackhaft und unbedingt zu empfehlen, genauso wie die delikaten Austern, die Langusten, der Lachs und die Forelle. Aber auch das traditionelle Moorhuhn wird gern verspeist und natürlich Wild, Geflügel und die bekannten Angus- Steaks. Die Beilagen sind ebenso vielfältig. Da gibt es Möhren, Frühkartoffeln, Bohnen, Blumenkohl und Broccoli. Und nicht zu vergessen den Porridge (Haferbrei), der zu jeder Tageszeit gegessen werden kann. Er wird als Hauptgericht, als Beilage oder als Dessert zubereitet.

Die Schotten lieben eine natürliche und „echte“ Küche und verzichten auf verspieltes „Drumherum“.

 
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