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Griechenlands Sehenswürdigkeiten- griechische Götter, die Makedonenkönige und Naturdenkmäler

Griechenlands Sehenswürdigkeiten - griechische Götter, die Makedonenkönige und Naturdenkmäler
Das sich im Südosten Europas befindliche Griechenland ist eine wahre Schatztruhe von Sehenswürdigkeiten. In ihr enthalten sind Naturdenkmäler, bedeutende Paläste und Grabanlagen der Eliten, Tempel und Heiligtümer für die griechischen Götter, Antike Stadtanlagen, Theaterbauten und technische Meisterleistungen.

In Griechenland gibt es drei sehenswerte Naturdenkmäler. Die Wasserfälle von Yiannitsa und Edessa in Nordgriechenland gehören dazu. Die Bäche fließen zuvor durch einen dichten, grünen Mischwald und stürtzen dann Steilwände hinab. Neben der Küste Thessaliens bei Katerini befindet sich mit dem Olymp das zweite Naturdenkmal. Die bewaldete Region an seinem Fuß verwandelt sich zu seiner Spitze in kahles, zerklüftetes Felsgestein. Die Insel Santorini oder Thera ist das dritte Naturdenkmal. Vor 3500 Jahren explodierte hier ein Vulkan, nur noch ihre heutige, halbrunde Form zurückließ.

Sehenswürdigkeiten anderer Art sind die Paläste und Grabanlagen der griechischen Eliten. Die eindrucksvollen Ruinen der ersten Paläste Griechenlands befinden sich auf Kreta und stammen aus der frühen Bronzezeit. Die Minoer haben sie bei den Orten Knossos, Phaistos oder Malia errichtet. Wenig später haben die Mykener ihre Paläste auf der Peloponnes erbaut. Sie sind in Mykene, Tiryns oder Pylos zu sehen. Überdies sind die kreisrunden Tholosgräber an diesen Orten die Grüfte der mykenischen Herrscher. Bei den nordgriechischen Städten Pella und Vergina sind Palast, Agora und Gräber der Makedonenkönige zu sehen. Zu ihnen gehörte auch Alexander der Große. Die Gräber von Vergina sind hierbei zu einem unterirdischen Museum hergerichtet worden.

Auch die starke religiöse Verbundenheit der Griechen hat Sehenswürdigkeiten aus vielen Jahrhunderten hinterlassen.
Bei Kato Zakros auf Kreta gibt es ein Gipfelheiligtum der Bronzezeit. Eine wahre Flut an Heiligtümern und Tempeln für die griechischen Götter stammt aus der Archaik, Klassik und dem Hellenismus (7. - 1. Jahrhundert v. Chr.). Zu ihnen gehört die Akropolis von Athen mit dem Parthenon, Erechtheion und Niketempel. In Olympia auf der Peloponnes sind nicht nur die Säulentempel von Zeus und Hera, sondern auch die Antike Sportstätte zu sehen. Die wichtigsten Fundstücke aus diesen Tempel und ihren Jahrhunderten werden im Akropolismuseum und dem Athener Nationalmuseum aufbewahrt.
Die langwierige, starke religiöse Verbundenheit der Griechen hat später zur Errichtung der berühmten Metora-Klöster geführt. Bemerkenswert ist bei ihnen, dass sie auf Felssäulen erbaut worden sind.

Die ehemalige Stadt Olynth auf der Chalkidike vermittelt einen Eindruck über die rechtwinklig angelegte Infrastruktur der Klassik.

Unter den Theaterbauten ist vor allem Epidauros auf der Peloponnes und das Odeion von Athen bei der Akropolis mit ihren halbrunden Sitzrängen sehenswert.

Zu den technischen, bemerkenswerten Meisterleistungen Griechenlands gehört zweifellos der Kanal von Korinth.
 
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