| Sehenswürdigkeiten |
Sehenswürdigkeiten Bulgariens Bulgariens Hauptstadt Sofia befindet sich im Osten des Landes, nur wenige Kilometer von der jugoslawischen Grenze entfernt. Sie liegt zwischen dem Witoscha Gebirge und dem Rila Gebirge. Das sofioter Stadtbild wird durch die Vielzahl byzantinischer Kirchen mit vergoldeten Dächern geprägt. In der Fußgängerzone gibt es eine Anzahl kapriziöser Brunnen mit Trinkwasser aus Quellen des Witoscha Gebirges, an denen sich Touristen und Einheimische gerne erfrischen.
Wendet man sich von Sofia nach Südwesten, kommt man durch das Rila Gebirge, dessen höchster Berg der Musala mit fast 3 000 Metern ist. Im Süden des Gebirges befindet sich, inmitten bewaldeter, schneebedeckter Berge, das Rila Kloster. Der Besuch des über 600-jährigen Klosters gehört zu den Höhepunkten einer Bulgarienreise. Es ist in byzantinischer Bauweise erbaut und wurde im Laufe der Jahrhunderte um zahlreiche Erweiterungen ergänzt. Charakteristisch sind die schwarzweißen Mosaikverzierungen der Umgebindebögen, die den Eindruck eines Querstreifemantels vermitteln. Im Klosterinneren gibt es zahlreiche sehenswerte Fresken und Kunstschätze. Allein in der Hauptkirche des Klosters, dem sogenannten Katholikon, sind ca. 1 200 Fresken zu bewundern.
Weiter nach Südwesten, schließen sich an das Rila Gebirge die Rhodopen an. In diesem waldreichen bulgarischen Hochgebirge befinden sich zahlreiche malerische Höhenkurorte. Viele Bewohner der Rhodopen erreichen wegen der dortigen sauberen ionenreichen Hochgebirgsluft ein überdurchschnittlich hohes Alter.
Nördlich der Rhodopen gelangt man in das Tal des Flusses Maritza. Das Maritzatal ist Bulgariens bedeutendstes landwirtschaftliches Anbaugebiet. Hier befinden sich riesige Felder von Rosen, die zur Parfümherstellung verwendet werden. Auf zahlreichen Pfirsichplantagen reifen im Herbst süße Früchte.
Im Zentrum des Maritzatals befindet sich Bulgariens zweitgrößte Stadt, Plovdiv. Die 340 000 Einwohner zählende Stadt, zwischen Rhodopen und Balkan, ist eine der ältesten Städte Europas. Die Bauweise der Häuser verleiht der Universitätsstadt mediterranes Flair. Die ersten Spuren des früheren Philopolis sind 6 000 Jahre alt. Die Reste eines römischen Amphitheaters aus dem Jahre 343 v. u. Z. sind heute noch erhalten. Im Zentrum der Stadt, die ein einziges Freilichtmuseum ist, befinden sich zahlreiche freundliche Boulevards. Im Norden kann man die Gebirgskämme des Sredna Gora Gebirges sehen, dem Vorgebirge des Balkan.
Wendet man sich von Plovdiv aus weiter nach Nordwesten, entlang einer der Hauptfernverkehrstraßen Bulgariens, gelangt man nach Stara Zagora, dem größten und bekanntesten Wintersportort des Landes. Hier befinden sich zahlreiche Sportlerunterkünfte die auch von Touristen zu mieten sind.
Bulgariens Schwarzmeerküste, nur noch knapp 200 km westlich von Stara Zagora entfernt, ist bequem auf der Fernverkehrsstraße zu erreichen. Die Strände sind für ihr sauberes, glasklares Wasser bekannt. Die bedeutendsten Küstenstädte, inmitten des Ferienparadieses, sind Burgas, Nessebar und Varna. |