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Ferienhäuser in Rab- Details zur Region Die am dichtesten besiedelte und von einer üppigen Vegetation geprägte Insel in der Kvarner Bucht ist Rab. Eine kunterbunte Pflanzenwelt sowie wunderschöne kilometerlange goldgelbe Sandstrände sind das Markenzeichen der kroatischen Insel. Doch Rab hat noch ein anderes Gesicht. Im Osten zeigt sich eine eher karge vegetationsarme Landschaft, die durch das Kamenjak-Gebirge vom Westteil abgetrennt wird. Dabei spielt es aber keine große Rolle, auf welchem Teil der Insel man sich befindet, ob im Westen oder Osten, überall an der Küste zur Adria lassen sich zahlreiche kleine Buchten entdecken. Und nicht nur die 9000 Inselbewohner, sondern auch die unzähligen Touristen wissen die Idylle der Buchten zu genießen.
Erstmals wurde Rab in der Antike von dem griechischen Geografen Pseudo Skylax schriftlich erwähnt. Auch archäologische Artefakte aus der Steinzeit, die man bei Ausgrabungen auf der benachbarten Halbinsel Lopar entdeckte, zeugen von einer frühen Besiedelung Rabs. Schon zu Zeiten von Gaius Plinius Secundus Maior, auch Plinius der Ältere genannt, war Rab bekannt. Damals allerdings noch unter dem einstigen Namen Arba beziehungsweise durch Ableitungen von Arba. Der aus dieser Bezeichnung entstandene Inselname Rab, geht wahrscheinlich auf das 7. Jahrhundert, die Zeit der slawischen Landnahme, zurück. Alte Dokumente verweisen jedoch auf darauf, dass der heutige Name von Rab erstmals im 15. Jahrhundert bei der Gründung des Euphemia-Klosters erwähnt wurde.
Als der Niedergang des Römischen Reiches begann, fiel Rab in die Hände Roms und wurde während der Herrschaft von Kaiser Augustus zum römischen Flottenstützpunkt. Einige Jahrhunderte später gehörte Rab zum byzantinischen Thema Dalmatiens. Vom 10. bis 15. Jahrhundert wechselte die Herrschaft über die Insel immer wieder zwischen Venedig und der kroatisch-ungarischen Monarchie, bis Rab im Jahre 1409 endgültig in die Hände der Venezianer überging.
Die schlimmste Phase in der Geschichte Rabs begann im Mittelalter, als die Insel zweimal von der Pest heimgesucht und die Bevölkerung drastisch dezimiert wurde. Ab hier begann der Zerfall, der darin endete, das Rab im 18. Jahrhundert politisch wie auch ökonomisch am Boden war. Erst mit Beginn des letzten Jahrhunderts, als der Fremdenverkehr Rab für sich entdeckte, lebte die Insel langsam wieder auf. Rab ist aber nicht nur der Name einer Insel im Adriatischen Meer, sondern auch die Bezeichnung des gleichnamigen Inselortes. In der Mitte des südlichen Küstengebiets liegt die von ungefähr 750 Menschen bewohnte Stadt Rab. Betritt man den Ort durch die meterhohe alte Stadtmauer, die bis heute erhalten geblieben ist, öffnet im Süden Kaldanac, „das Alte Rab“, seine Pforten, während im Norden Varoš, „das Neue Rab“ seine Besucher begrüßt. Die beiden Stadtteile sind in einer solchen Harmonie miteinander vereint, dass die Touristen nicht unterscheiden können, welcher Teil von Rab zur alten oder neuen Stadt gehört.
Bei einem gemütlichen Bummel durch die schmalen und verwinkelten Gassen Rabs lassen sich einige historisch wertvolle Sehenswürdigkeiten entdecken. Vom Sv Kristofora Platz weist eine kleine Treppe den Weg zu den Sv Kristofora Ruinen im Stadtteil Varoš. Zwischen Kaldanac und Varoš breitet sich der Freiheitsplatz, der Trg Slobode, direkt neben der westlichen Stadtmauer aus. Von hier aus gelangt man durch die Stjepana Radica, einer kleinen Gasse, zu dem imposanten Uhrturm am Platz Municipium Arba. Eines der am meisten besuchten Bauwerke Rabs ist die Kathedrale Maria-Himmelfahrt. Die Kathedrale wurde 1177 errichtet, an der Stelle wo einst die kleine Kirche Maria von Kaldanac stand, die im sechsten Jahrhundert gebaut wurde. |