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Ferienwohnungen in Rovinj- Informationen über die Region An der Westküste der kroatischen Region Istrien liegt die Stadt Rovinj. In der „italienischsten Stadt Kroatiens“ wie Rovinj auch genannt wird leben ungefähr 15.000 Menschen, wovon etwa 16 Prozent Italiener sind.
Als Castrum Rubini wurde die Stadt erstmalig im 5. Jahrhundert dokumentarisch erwähnt. Historiker gehen davon aus, dass sich Castrum Rubini an der Stelle befand wo heutzutage die Pfarrkirche der Heiligen Euphemia thront. Während dieser Entstehungsphase Rovinjs wurde Istrien von den Römern besetzt, deren Herrschaft bis ins Jahr 476 unserer Zeitrechnung andauerte. Zahlreiche Eroberungsversuche durch die Ostrogoti und Huni musste die Stadt im 6. Jahrhundert überstehen, bis sie in die Hände von Byzanz fiel. Nach einigen Jahren unter der Macht von Byzanz fielen die Langobarden und etwas später die Franken in Rovinj ein. Erst ab 1283 als die Stadt von den Venezianern regiert wurde, begann die Blütezeit der Ortschaft. Doch sollte dies nicht lang andauern, denn schon einige Jahrhunderte danach wurde Rovinj von den Habsburgern regiert. Nachdem die Monarchie Österreich-Ungarn zusammenbrach, ging die Stadt, wie auch die gesamte Region Istrien, an das Land Italien über. Erst seit 1947, nach Ende des Zweiten Weltkrieges, gehört der Ort zu Kroatien.
Die geschichtsträchtige und bewegte Vergangenheit hat das Stadtbild von Rovinj stark geprägt. Allein in der historischen Altstadt, mit ihren schmalen verwinkelten Gassen wurden im Laufe der Zeit zahlreiche meisterhafte Bauwerke im Stile der Renaissance, des Barocks, der Romanik und Gotik sowie aus der Epoche des Neoklassizismus, errichtet. Inmitten dieser zauberhaften Altstadt erhebt sich die imposante Kirche der Heiligen Euphemia, die zugleich Schutzpatronin von Rovinj ist. Zu der im 17. Jahrhundert erbauten Kirche gehört der aus dem Jahre 1677 stammende Glockenturm, welcher mit seiner Höhe von 60 Metern der Höchste in ganz Istrien ist. Auf der Spitze des Turmes wurde von den Erbauern die Heiligenfigur Euphemias angebracht. Eine weitere Attraktion der Stadt ist die im 7. Jahrhundert erbaute Stadtmauer mit ihren Festungstürmen, die bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. Auch konnten drei der einstigen sieben Stadttoren erhalten werden. Jedes der Tore, das Tor des heiligen Benedikt, das Tor des heiligen Kreuzes sowie die Portica werden jährlich von tausenden Besuchern bestaunt. Dort wo sich mal das äußere Stadttor befand, errichtete man im 17. Jahrhundert den Balbi-Bogen, dessen Namen auf die beiden Familienwappen der Familie Balbi, welche den Bogen zieren, zurückgeht. Wer sich für Kunst interessiert, der sollte unbedingt die Ulica Grisla entlagen gehen. In dieser kleinen Straße reiht sich ein Künstleratelier an das andere. Ob Feinschmiede, Maleratelier oder Töpferwerkstatt, für jeden Kunstliebhaber ist hier etwas dabei. |